„Schlaganfallversorgung muss gesichert werden!“

Die Freien Demokraten im Kreis Borken fordern von der Landesregierung eine Sicherung der örtlichen Versorgung von Schlaganfallpatienten.

Aufgrund eines Urteils des Bundessozialgerichts ist aktuell die Vorhaltung sogenannter Stroke-Units in den Krankenhäusern von Borken und Dülmen in Gefahr. Die zusätzlichen Finanzen für diese Einheiten gibt es demnach nur noch dann, wenn der Transport inklusive der Vorbereitung des Transports innerhalb von 30 Minuten erfolgt. Bisher galt die Grenze von 30 Minuten für die reine Transportzeit.

Hierzu erklärt der stellvertretende Vorsitzende des FDP-Kreisverbandes Borken, Kevin Schneider:

„Eine schnelle Versorgung von Schlaganfallpatienten ist entscheidend bei der Frage, ob ein Patient überlebt und welche Folgen verbleiben. Die Landesregierung muss sich daher für die Erhaltung der Stroke-Units in Borken und Dülmen stark machen!

Dass das Borkener Krankenhaus nach der Rechtsprechung des Bundessozialgerichts überhaupt keine zusätzliche Finanzierung der Schlaganfallnotaufnahme bekäme, zeigt, wie unrealistisch diese Regelung ist.

Schlaganfälle und Herzinfarkte sind die Haupttodesursache in Deutschland. Viele Menschen könnten durch schnelleres Eingreifen gerettet werden. Wir wollen, dass die dafür nötige medizinische Infrastruktur erhalten und ausgebaut wird. Weder rückwirkend noch künftig darf die Finanzierung der Stroke-Units deshalb reduziert werden!“

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